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Die Artikel

25.12.2008

Internationale Konferenz „Das Recht, das uns zu Menschen macht. Menschenrechte als Antwort auf historisches und aktuelles Unrecht“, 20.-22.11.2008

In diesem Jahr wird weltweit das 60-jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) gefeiert. Diese Erklärung wird von Menschen aus der ganzen Welt als verbindlicher Ausdruck ihrer Rechte angesehen. Auch für die Menschenrechtsbildung ist und bleibt sie, trotz jüngerer Pakte, Abkommen und Konventionen, das grundlegende Dokument, dem universelle und aktuelle Bedeutung zugemessen wird.
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09.11.2005

Die Aktion gegen Faschismus, Rassismus, und Antisemitismus (Petrosawodsk)

Die Aktion gegen Faschismus, Rassismus, und Antisemitismus (Petrosawodsk)

Am 9. November fand die Aktion statt, die mit dem internationalen Tag des Kampfes gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus verbunden war. Die Organisatoren der Aktion sind die Karelische Regionalabteilung der ueberregionalen gesellschaftlichen Wohltaetigkeitsorganisation “Gruppe des Rechtschutzes fuer die Jugendlichen” und das antifaschistische Jugendzentrum bei dem M.Kolbe-Museum zum Andenken an Opfer des Faschismus. Das Ziel der Aktion ist, die Einwohner von Petrosawodsk und Karelien auf die gefahrdrohende Tendenz der Verbreitung der Ideologie des Faschismus, der nationalen und rassistischen Intoleranz, des Extremismus in der Gesellschaft Russlands und in der Welt aufmerksam zu machen. Die Teilnehmer der Aktion wollten den Protest gegen die heutige Situation einlegen, alle zu Toleranz und Solidaritaet aufrufen.
Vor 10 Tage wurde die Buergermeisterei ueber diese Massname benachrichtigt; auf der Ansuchen eines Beamten der Buergermeisterei gaben wir die ganze Information ueber die Aktion, die er forderte. Ungeachtet dessen sagte man uns die Durchfuehrung der Aktion ab. Nur am 10.November bekam ich einen Einschreibebrief aus der Buergermeisterei, in dem es uns mitgeteilt wurde, dass die Organisatoren der Aktion die andere Durchfuehrungsform der Massname angeben sollten, weil es im Gesetzbuch kein Wort “Aktion” gibt, sondern solche Woerter wie “Versammlung, Meeting, Demonstration, Umzug und Streik”. Solcherweise benutzte der Beamte einen zu formalen Vorwand und teilte uns mit, unsere Benachrichtigung ueber die Aktion wurde nicht nach der vorgeschriebenen Form eingereicht. Wegen solcher Situation wurde die Dauer der Aktion auf eine halbe Stunde gekuerzt.
Ungeachtet aller Hindernisse fand die Massname statt. Die Aktion wurde von der karelischen Fernsehgesellschaft “Nika+”, dem “Russischen Radio” und anderen Massmedien beleuchtigt. Der Aktion schlossen sich die Judische Gemeinde, die Studenten der zwei Petrosawodsker Universitaeten, andere Jugendlichen, die an die antifaschistischen Ansichten halten, an. Die Bewegung des Rechtschutzes fuer die Jugendlichen hatte Flugblaetter und Klebeblaetter, und United for Intercultural Action (Amsterdam) mit den Plakaten mit der Information ueber unsere Aktion versorgt, die in den Schulen, Universitaeten, Strassen aufgeklebt wurden. Unsere Losungen waren: “Wir alle sind Kinder der Erde!”, “Wie alle haben gleiche Rechte!”, “Kein Rassismus!” usw.
Als die Aktion begann, erschien fast sofort die Miliz der gesellschaftlichen Sicherheit. In einer halben Stunde stellten die Milizbeamten klar, dass die Massname nicht sanktioniert war, und darum wurden zwei Organisatoren der Aktion Maxim Efimov, der Leiter der “Gruppe des Rechtschutzes fuer die Jugendlichen Gruppe des Rechtschutzes fuer die Jugendlichen ” und des antifaschistischen Jugendzentrums, und Andrej Bardadym, der in der “Gruppe des Rechtschutzes fuer die Jugendlichen” fuer die Verbindungen mit der Oeffentlichkeit verantwortlich ist, von der Miliz mehr als fuer eine halbe Stunde festgehalten. Spaeter wurde von uns dem Oberleutnant der Miliz der gesellschaftlichen Sicherheit, der das Gesprech fuerte, das elektronische Variant des Buches “Die Methodik der Untersuchung der Verbrechen, die infolge der rassistischen Feinschaft oder des rassistischen Hasses begangen sind” geschenkt.
Am 10.November fand im Diskussionsklub der Petrosawodsker Staatlichen Universitaet “Pro et Contra” die Sitzung zum Thema “Nationalismus, Rassismus, Neofaschismus, Xenophobie, Intoleranz in Russland und in der Welt” statt; daran nahmen die Studenten der Universitaet und ein Professor der Philosophie teil. Es wurde beschlossen, sich an die Regierung und den Praesidenten der Russischen Foederation, auch an die karelische Regierung mit der Forderung zu wenden, das staatliche Programm fuer die Vorbeugung der Ethnoextremismus, Intoleranz, Xenophobie, Nationalismus und Faschismus zu akzeptieren. Es muss ein aktiver Dialog zwischen der Gesellschaft und der Staatsmacht fuer die Loesung solcher Probleme beginnen.
Maksim Efimov



19.09.2005

mit W. M. Berschtejn Psychotherapeut - Konfliktologe

Die karelische Abteilung der „Jugendgruppe zur Einhaltung der Rechtsnormen (MPG)“ hat mich mit genauer, clever durchgeführter Information irgendwie in gar nicht auffälliger Art und Weise, aber doch völlig erfolgreich umworben und dann in ihre Reihen aufgenommen: mich, einen wahrlich nicht mehr jungen Menschen nun mitten im Kreis ihrer Altersgenossen.
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20.06.2005

Eine starke Zivilgesellschaft ist die Gewähr für Sicherheit!

Vom 13. bis zum 16. Juni 2005 fand in Warschau im Rahmen des Programms der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zur Herausbildung eines toleranten Bewusstseins und zur Bekämpfung jeglicher Form von Diskriminierung eine einführende Schulung statt. Diese stand unter dem Titel „Monitoring, Dokumentierung und Bericht über Verbrechen, die in Folge von Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und anderen Formen von Intoleranz verübt werden“.
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22.04.2005

Die Braunen vereinigen sich.

Die Braunen vereinigen sich.

Das moskauer Buero fuer Menschenrechte verwies Briefe an das Justizministerium der Russischen Foederation und an die Hauptstadtsanwaltschaft in Zusammenhang mit der Durchfuerung des fuenften Kongresses der Nationaloberherrlichen Partei von Russland (NOPR), der 2003 die juristische Registration entnommen worden war. Immer wieder lautete ksynophobische und nationalistische Rhetorik. An der Arbeit des Kongresses in Moskau nahmen Radikalnationalisten anderer Laender teil. So, der Plenartagung wohnte die Delegation aus Deutschland in der Zusammensetzung von Michael Kot, der vor einigen Jahren Leiter des “Kampfsverbandes der deutschen Sozialisten” war und jetzt den Deutschen Volksverband leitet, und dem Vertreter der deutschen Nationalsozialisten Bernhard Gruess bei. Der Dolmetscher dieser Delegation war Jurgen Graf, der am 21.Juli 1998 wegen 4 von ihm geschriebene und herausgegebene antisemitische Buecher vom Gericht in Baden zur Jnhaftname fuer 15 Monate und zur Geldstrafe von 8 Tausend Franken verurteilt worden war. In diesen Buechern bemuehtete sich Herr Graf mit der Hilfe von verschiedenen Unterstellungen zu beweisen, dass Holokost nur eine Erfindung ist , die von der “zionistischen Propaganda” fabriziert worden war. Es ist zu bemerken, dass Herr Graf nicht auf seine Bestrafung wartete und nach Weissrussland floh.
Der Kongress beauftragte das Praesidium der NOPR, den Vertrag ueber Freundschaft und Zusammenarbeit mit deutschen Gleichgesinnten vorzubereiten.
Die Teilnehmer des Kongresses traten gegen “die agressive Aussenpolitik von den USA und Israel auf, die aus den schauvinistischen und wirtschaftlichen Gruenden bereit sind, Voelker, und naemlich die Voelker von zwei Souveraenstaaten – Sudan und Iran, in Blutchaos zu versetzen, sie traten auch fuer den Oberst Budanow ein.



20.04.2005

Interview mit Maksim Jefimow dem Vorsitzenden des regionalen Zweiges der überregionalen wohltätigen Jugendorganisation „Jugendinitiative für Menschenrechte“ (Molodešnaja prawozaschtschitnaja gruppa, MPG) in Karelien und Redakteur der antifaschistischen Zeitung „Stunde Null“ (Tschas Nol).

In erster Linie von meinen moralischen Grundsätzen, von meinen Vorstellungen von Gut und Böse. Dabei lasse ich die Meinung der Mehrheit außer Acht. Ich möchte in einer gerechten und glücklichen Gesellschaft leben, in der menschliche Gesetze gelten und nicht die Gesetze des Dschungels. Ich möchte mich dagegen wehren, dass die komplexeren Organismen von Einzellern abhängen. Mein Großvater wurde verfolgt. Meine Großmutter musste ihre Jugend der Rüstungsindustrie opfern. Meine Familie hat, wie Millionen anderer Familien auch, die Schrecken des Krieges und des Totalitarismus selbst erfahren. Ich möchte nicht, dass unser Land wieder dieselben Fehler macht. Ich glaube daran, dass Russland eine glückliche Zukunft hat!
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20.04.2005

Schweige nicht, wenn man die Rechte verletzt!

Am 10. Dezember, am Internationalen Tag der Menschenrechte, hat der Marsch vom Hauptgebaeude der Petrosavodsken Staatsuniversitaet bis zum Gebaeude, wo die Regierung der Republik Karelien untergebracht ist, stattgefunden. Die Organisatoren waren die Karelische Lokalabteilung der "Rechtverteidigenden Jugendgruppe" mit Unterstuetzung von der "Stiftung fuer Recht- und rechtmaessigen Buergerinteressenschutz". Diese Aktion hatte den Ziel, die Aufmerksam der Gesellschaft auf die Verletzung der Menschenrechte zu lenken und alle zur Buergeraktivitaet zu rufen. Nicht von ungefaehr auch das ausgewaehlte Motto: "Schweige nicht, wenn man die Rechte verletzt!". Das war keine kuenstliche Massnahme, sondern die Aeusserung der echten Demokretie und Buergerwille.
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